| Vorreiter für Live to Love |
|
|
|
![]() 22. Mai 2008Letzte Nacht erhielt ich eine gute Nachricht über die ADC Live to Love Spendenbeschaffung für die Opfer in Burma und China. Ich wollte es sofort ins Web stellen, aber nachdem ich die verschiedenen Berichte der Druk Foundation in Hong Kong gelesen hatte, war ich erleichtert, enspannt und schlief sofort ein, was bei mir nur selten vorkommt. Ich denke, es war ein Glücksgefühl, zu sehen, wie meine Freunde und Schüler aus Ost und West wirklich zum Wohle vieler Wesen zusammenkamen und dies ließ mich spüren, dass mir eine gute Arbeit und ein wunderbarer Wunsch erfüllt wurden. So schlief ich ein paar Stunden und brach mein Versprechen, nur 3 Stunden am Tag zu schlafen. Jetzt spüre ich richtig, dass es Hoffnung für uns gibt, etwas aktiv zu tun. Ich möchte nicht sagen, dass wir nichts getan hätten. Ich denke, es ist recht selten für uns, von einer größeren Katastrophe wie einem Zyklon oder Erdbeben direkt betroffen zu sein, da wir alle, wie ich denke, auf eine Art gut gesegnet sind, um derartige Bedingungen nicht erleiden zu müssen. Aber wir sollten dieses unser Glück durch Gebete und finanzielle Hilfe teilen. Natürlich brauchen wir auch selbst eine Menge Hilfe für so viele einfallende Gebäude, Restaurierungsarbeiten, Unterhalt für unsere Mönche, Nonnen und unsere Gemeinschaft weniger glücklicher Leute, für Lebensbefreiung, Aufforstung usw. Die Liste ist endlos. Aber ich denke, wir können etwas Zeit und Anstrengung abzweigen, um jenen zu helfen, die sofortige Aufmerksamkeit und Hilfe brauchen. Dies wiederum wird uns auch ermutigen, weiterhin uns selbst zu helfen. Unsere Projekte erzielen manchmal nicht sofortige Ergebnisse, sodass sich manchmal viele Leute verloren vorkommen, nachdem sie uns eine Weile geholfen haben, und dann abwandern. Selbst unsere Leute fragen mich manchmal, ob unsere Projekte wirklich förderlich seien für andere, oder nicht. Ja, natürlich, alle Live to Love Projekte sind förderlich, aber wir sehen ihre Ergebnisse manchmal nicht so unmittelbar, wie wenn wir Zyklon Opfern in Burma oder Erdbeben Opfer in Sichuan helfen. Das Ergebnis der Hilfe für die Opfer kann fast sofort gespürt werden, da die Wirkung des Leidens so plötzlich und so groß ist. Ich hoffe, ihr versteht alle, warum ich mich beeile, euch zu sofortiger Hilfe für diese Opfer zu drängen. Auch wir selbst werden das Interesse verlieren, wenn wir nicht schnell handeln. Ich bin auch stolz, Euch zu sagen, dass meine armen Nonnen in Kathmandu ebenfalls Spenden aufgebracht haben und ausgiebig für die Opfer beteten, obwohl sie überhaupt kein Geld haben. Sie sind wie meine eigenen Töchter, daher bin ich auch so froh und bewegt über ihre spontane Reaktion auf den Aufruf von Khamtrul Rinpoche Jigme Pema Nyinjadh. Ganz besonders möchte ich Kin Li und Alice Tsang danken, für ihre Koordination der Spendenaktion bei Druk Foundation Hong Kong und ich erhielt gerade eine email von Alice, die freiwillig anbietet, sich mit Rigden Rinpoche in Sichuan zu treffen, damit sie dort selbst einige Hilfsaktionen organisieren können. ADC hat den letzten Bericht online gestellt und ich denke, Druk Foundation wird uns weiterhin auf dem Laufenden halten. Sendet ihnen Ermutigung. Sie haben eine Menge harte Arbeit und sie brauchen alle die moralische Unterstützung von euch. Ich weiss, dass wir keine grossartige Arbeit leisten können, da wir nicht erfahren genug sind. Aber es gibt viele humanitäre Organisationen, von denen wir lernen können. Zuerst werden wir mit ihnen zusammen arbeiten und dann werden wir unser eigenes Hilfsteam haben, das von der Schönheit der spirituellen Linie gestützt wird, in der wir praktizieren. Dies ist meine Hoffnung und mein Wunsch. Ich sehe auf der Live to Love Website, dass viele unserer Gruppen Leben befreien am 3. Sonntag. Dies ist ein guter und leichter Einstieg. Wir müssen langsam auch einschliessen, menschliche Wesen zu "befreien", was sehr viel komplizierter sein kann. Ich hoffe, dass ich es euch allen nicht zu schwer mache, indem ich dies sage. Dennoch bin ich ermutigt von all euren Anstrengungen, um all die guten und positiven Dinge heute zu sagen. Wie ich letztes Mal versprach, bin ich froh, einige Bilder meiner letzten Reise nach Ladakh am Ende dieser Seite mit euch teilen zu können. Da die Internet Verbindung hier in Kathmandu nicht stabil ist, kann ich leider nicht alle Bilder präsentieren. Ich vergaß etwas über Ladakh zu erwähnen, was auch sehr wichtig für die Live to Love Kampagne ist. Mit Hilfe von Tessa Heron und ihrer Gruppe kamen meine Nonnen von ihrem Retreat Ort Druk Pemei Den (oder Druk Lotus Sitz) zum Naro Phodrang (Naropa Palast) herunter, genau neben der Druk White Lots School in Shey, um Tag und Nacht Bäume zu pflanzen und sich um sie zu kümmern, so, als ob sie sich um ihre hunderte Neugeborene kümmern würden. Dieses mal sah ich, wie hunderte Arten verschiedener Bäume sehr schön auf dem trockenen Land wachsen. Dieser Ort wurde seit tausenden von Jahren von keiner Zivilisation benutzt. Es ist wie eine Mondlandschaft oder eine Wüste, ohne Wasser, nur Sand und Staub. Was wir nach gerade einmal 6 Monaten sehen können, ist selbst für mich erstaunlich. Mein herzlicher Dank geht an die Nonnen, die so hart Bäume setzen und auch an das "Ladakh Hill Development Council" in Leh, das uns mit Pumpen für die Bewässerung geholfen hat. Ohne ihre Hilfe hätte es keine Möglichkeit gegeben, Wasser nach Shey zu bringen. Ich habe große Hoffnung und bin enthusiastisch, viele Aufforstungs Projekte in Gegenden wie Ladakh und Nepal zu verwirklichen, wo akuter Baummangel herrscht. Dies wird wohl definitiv viele Probleme in unserer Welt verursachen, wie z.B. Erdrutsche, Verschlechterung der Luftqualität, Knappheit und AUstrocknen von Wasserresourcen und vieles mehr. Ja, und auch zu diesem Thema, meine Nonnen in Druk Amitabha Mountain pflanzten ebenfalls dutzende Bäume und alle gedeihen recht gut. Wir wollen unbedingt mit diesen Anstrengungen fortfahren. Obwohl das Bäume pflanzen ein langfristiger Prozess ist, um vielen Wesen zu helfen, denke ich, es ist es wert. Wir sollten nicht auf Katastrophen warten um zu helfen und unseren Lebensstil zu ändern. Wir sollten präventiv handeln, um das Leiden der Wesen zu mindern. Ich möchte nochmals erwähnen, dass ich sehr froh war, den Fortschritt der Aufforstung der Drukpa Butterworth Gruppe zu sehen. Sie haben sogar einen sehr professionellen und klaren Verlaufsbericht. Bitte gebt ihnen eure Unterstützung, damit sie weiterhin Bäume pflanzen, um die Lebensbedingungen vieler Wesen zu verbessern.
|





