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![]() 6. Juni 2008Einige meiner Freunde kamen letzte Woche nach ihrem kurzen Besuch in Bhutan auf Druk Amitabha Mountain an. Jeder von ihnen erzählte mir bei verschiedenen Gelegenheiten, wie wunderbar Bhutan war und wie sehr sie es genossen. Ich erfreue mich noch immer der Fotos, die sie mir hinterließen und ich bin sehr glücklich, dass sie Bhutan besuchen konnten, ein richtiges "Reines Buddhistisches Land". ![]() Paro Taktsang, das Tiger Nest, der heilige Ort, an dem Guru Rinpoche einen großen Terma zu Phurba entdeckte. Ich kann sogar an den Fotos sehen, dass die Segen von Guru Padmasambhava für unsere großen Drukpa Meister wie Phajo Druggom Shigpo, Drukpa Kunleg, Shabdrung Rinpoches, Tenzin Rabgye Rinpoches, die aufeinander folgenden Je Khenpos und so viele erleuchtete Meister, die noch in Bhutan leben und lehren, noch immer lebendig und stark sind. Ich bete, dass ich selbst eines Tages Bhutan besuchen kann, wenn mein gutes "Glück" reift. Ich denke, es sind nicht nur die heiligen Qualitäten der verschiedenen heiligen Stätten in Bhutan, die das Land so besonders machen, ich spüre, dass die spirituellen Qualitäten der bhutanesichen Bevölkerung wirklich besonders sind und den Schatz der Spiritualität aufrecht erhalten können. Selbst wenn ein Ort heilig ist aufgrund seiner selbst entstehenden Natur oder aufgrund von Segen großer Meister, selbst wenn die Lehren großartig sind, selbst wenn die Lehrer erleuchtet sind, wenn niemand Spiritualität praktiziert und sich niemand bemüht, erleuchtet zu werden, dann wären die großartigen Gelegenheiten und Bedingungen völlig umsonst. Das ist genauso, wie wenn man fruchtbaren Boden bester Qualität hat, aber niemand kultiviert oder wässert ihn; mit gutem Karma kommt vielleicht ein Regen und hilft den Samen zu wachsen, wenn es aber kein gutes Karma für Regen und keine menschlichen Bemühungen gibt, dann werden die Samen eines Tages sterben und der Boden irgendwann seine Fruchtbarkeit verlieren. Daher müssen gute Bedingungen von unseren eigenen Anstrengungen unterstützt werden, damit wir auf dem spirituellen Pfad vorankommen. Ich bin sehr stolz auf Bhutan und der königlichen Familie, der Regierung und der Bevölkerung dankbar, dass sie die äußeren, inneren und geheimen Qualitäten der Spiritualität bewahren können, besonders die des tantrischen Buddhismus, zum Wohle aller Wesen. Ich bete, dass dieses Glück für Bhutan und für die, die jetzt Bhutan besuchen können werden, so lange wie möglich anhält. Drubpön Ngawang wird eine Gruppe mitnehmen, um Bhutan im September zu besuchen ; ich empfehle meinen Freunden und Schülern sehr, dieses Land der Siddhas und großen Segen zu besuchen. Da diese Pilgerreise von einem derart ernsten und authentischen Praktizierenden und Meister wie Drubpön Ngawang geführt wird, gibt es eigentlich keine Entschuldigung, nicht mitzugehen. Drubpön Ngawang stammt auch aus Bhutan und ich weiss, dass er seine gesamte Zeit und sein ganzes Leben widmet, unserer Drachenlinie zu dienen. Er leitet ständig Nyungnay und Ngöndro Retreats. Es ist selten, einen echten spirituellen Führer und Genossen wie ihn zu finden. Ich bin sehr froh, dass er meine Freunde und Schüler in Europa auf den richtigen Pfad führt. Übrigens möchte ich die Gelegenheit nutzen, Khamtrul Rinpoche Jigme Pema Nyinjadh´s Gruppe von Freiwilligen zu danken, die meinem Vater und mir so freundlich einige köstliche Marmeladen aus der königlichen Küche schenkten. Es ist ein Highlight für mich. Ich möchte ihnen auch danken, sich um die Angelegenheiten des ADC zu kümmern und moralische und finanzielle Unterstützung für das Ereignis zu geben. ![]() Letzten Samstag sind die lange erwarteten großen Fische endlich angekommen, die mehrere hundert Jahre leben können, 9 weibliche und 2 männliche. Es sind Koi aus Japan. Einer meiner Schüler gab eine Menge Geld aus und eine große Anstrengung, um zwei Teiche und einen japanischen Garten in meiner Residenz auf Druk Amitabha Mountain anzulegen für die Fische, um sie dem langen Leben meines Vaters und mir zu widmen. Man sagte mir, dass dieser einfache Teich der einzige Koi Teich in den Himalayas auf so großer Höhe sei. Meine Eltern, die Mönche und Nonnen waren sehr überrascht, so riesige Fische zu sehen. Vor allem mein Vater erfreut sich sehr daran, die Fische von seinem Fenster aus im Teich schwimmen zu sehen. Manchmal schaut er ihnen so lange zu, dass sein Nacken etwas müde wird. Jigme Zangmo, eine der wenigen Glücklichen, die Bhutan besuchten, war so nett, einigen meiner Nonnen zu zeigen, wie man Desserts und Kaffee in dem neuen Café zubereitet. Das Essen ist wirklich gut, während sie noch hier ist. Für mich ist es besser als das Essen, das die Hotels hier bieten können. Aber ich weiss nicht, ob meine Nonnen weiterhin so guten Kuchen, Waffeln und Kaffee machen können, wenn sie abgereist ist. Wir werden sehen, was passiert. Ich habe große Hoffnung, dass dieses Café einige Einnahmen für die Nonnen bringt und nach und nach das Nonnenkloster einen Weg findet, finanziell unabhängig zu sein. Zangmos beiden Söhne sind wie ihre Mutter so freundlich, ihre Fähigkeiten mir anzubieten mit der Hilfe beim architektonischen Entwurf für die Restaurierung des bald auseinanderfallenden Hemis Klosters und des Projektes in Sikkim. Jetzt kommen sie sogar nächste Woche nach Kathmandu um mir mit dem Design der neuen Versammlungshalle für das ADC und anderen Dingen zu helfen. Diese Versammlungshalle wurde von einem meiner Schüler aus Hong Kong gesponsert. Ich fühle mich sehr wohl dabei, wenn ich an diese beiden jungen Männer denke, denn eine fachmännische Hilfe zu haben für die Planung der alten und neuen Gebäude ist wirklich eines der größten anfänglichen Kopfschmerzen. Neben den finanziellen Mitteln ist die Planung der wesentlichste Teil. Ich bin froh, dass für diesen Teil gesorgt ist. Ich bin sehr bewegt vom Enthusiasmus der Söhne Zangmos, ihre Fähigkeiten anzubieten, da junge Leute heutzutage gewöhnlich mit vielen anderen Dingen beschäftigt sind, nicht mir spirituellen Angelegenheiten. Ich hoffe sehr, dass ich in der Lage sein werde, ihnen in ihrem Leben zu helfen und dass sie immer glücklich sein werden und ihr Glück mit anderen teilen mögen.
Das ist alles für jetzt. Ich muss mich fertig machen, um nach Hong Kong zu kommen für das Spendenbeschaffungs-Essen, das für das Kloster meines Vaters arrangiert wurde.
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Ich erhielt gerade die Nachricht, dass das Team der Rettungshelfer meines sehr alten Freundes, des Ehrwürdigen Meisters Hsin Tao die erste Gruppe war, die von der burmesischen Regierung die Erlaubnis erhielt, dort Hilfe zu leisten. Meister Hsin Tao war selbst aus Birma und er macht die Rettungsarbeit seit 2002. Während die Erdbeben in China eine Menge Medienbeachtung finden und daher auch eine Menge Hilfe, ist die Situation in Birma weniger bekannt in der Welt. Ich denke, da wir jetzt den Ehrwürdigen Meister Hsin Tao und sein Team dort haben, sollten wir mit seinem Team arbeiten, um jenen armen burmesischen Menschen zu helfen.