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Hallo Europa mal wieder ! PDF Drucken E-Mail
14. Januar 2008 
Drukpa Polen

Ich bin hier in Europa um das Versprechen, zu lehren und teilen zu erfüllen, das ich beim meinem letzten Besuch in Europa gab. Ich fühle mich gewöhnlich sehr wohl, wenn ich mit meinen europäischen Schülern und Freunden zusammen bin. Aber es ist eigentlich egal, ob ich mich positiv oder negativ fühle, es sind nur meine Gefühle. Niemand muss meine Gefühle ernst nehmen.

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Dieses mal bin ich sehr glücklich, zu wissen, dass fast jeder meiner Freunde und Schüler in Europa mehr oder weniger den Pfad von "Live to Love" praktiziert hat, und ich kann sagen, dass sie ihren Alltag bereits viel besser meistern. Da ich erst kürzlich aus Plouray schon einige Dinge veröffentlicht habe, möchte ich euch nicht immer wieder mit denselben alten Geschichten langweilen. Aber ich muss die Wahrheit mit euch teilen, die ich gerade erfahre. Ich bin so ein Mensch, der gerne teilt und offen seine Gefühle ausspricht.

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Ich bin jetzt gerade in Genf und gerade ging der öffentliche Vortrag zu Ende. Das war eine große Erfahrung für mich. Groß im Sinne von Wärme und einer liebenden Atmosphäre, die ich spürte. Ich denke, es war die positive Energie, die vom Publikum kam. Normalerweise kümmere ich mich nicht darum, wieviele Leute da sind für einen Vortrag, eine Einweihung oder ein Retreat. Die Qualität ist es, die mich wirklich interessiert. Mit "Qualität" meine ich, dass die Studenten und Freunde ein gewisses Interesse an den Belehrungen über die Wahrheit und die Entwicklung des eigenen Lebensstils durch die Methoden des von Buddhas Lehren aufgezeigten spirituellen Pfades haben sollten, oder einfach Interesse an dem authentischen spirituellen Pfad. 

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 Ich habe eine gute Zeit hier in der Schweiz wegen des echten Interesses der Leute, ein glückliches, mit Liebe angefülltes Leben zu entwickeln. Ich werde morgen nach Grenoble gehen, wo ich mich normalerweise sehr zu Hause fühle. Aber warten wir ab, wie es dieses Mal ist, da ja alles entsprechend der eigenen Projektionen sich ändert. Ich glaube sehr stark daran, sodass ich nicht zu angehaftet bin an die Dinge, die mir in dieser Welt begegnen, und doch erfreue ich mich an der wunderschönen Atmosphäre, die meine Freunde und Schüler für mich, oder eher für alle, erzeugen. Ich versuche auch mein Bestes, dasselbe für andere zu gewähren und ich bin sehr zufrieden, wenn es mir gelingt. 

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Wann immer ich spüre, dass ich andere wirklich glücklich machen kann, fühle ich mich selbst wirklich gut. Ist dies wohl eine Art vom Ego erzeugten Stolzes, oder echte Freude, die wir gewöhnlich in unserem Alltagsleben nicht haben? Ich weiss nicht wirklich, was ich dazu sagen soll, aber ich arbeite daran und das ist eigentlich meine Hausarbeit. Nicht, dass ich den Wettbewerb nicht mögen würde, aber ich mag es gar nicht, wenn sich Leute durch Wettbewerb gegenseitig zerstören. Wettbewerb kann für jeden positiv und hilfreich sein, wenn er mit echter Liebe und Ermutigung ausgeführt wird; in dem Sinne, dass durch den Wettbewerb jeder auf eine positive Art Fortschritt macht. Wenn es Wettbewerb geben sollte, dann über wie viel Liebe wir haben, wie viele Wesen wir glücklich machen können, wieviel Fortschritt wir auf unserem spirituellen Pfad machen. All dies ist nur mein gewöhnliches Geschwätz.

Nun, ich kann nicht aufhören, daran zu denken, meinen Hund Nigu wieder bei mir zu haben. Sie kommt morgen von Mexico nach Grenoble und wird auf mich warten. Sie hatte eine sehr gute Zeit in Mexico mit meinen liebenswürdigen Schülern und Freunden. Sie gaben ihr jedwede Behandlung, die sie eventuell für ihre Gesundheit und zukünftige Reise mit mir brauchen könnte.  

Ich wünsche mir wirklich, dass ich ganz bald alle Wesen auf eine ähnliche Art retten und ihnen helfen kann. Ich weiss, dass es unzählige arme Wesen dort draussen gibt, die unsere Hilfe brauchen. Aber aufgrund unserer begrenzten Möglichkeiten sollten wir auf die clevere Art daran arbeiten und nicht auf die harte Art.

Von Grenoble gehen wir nach Südfrankreich und ich hoffe, dass es dort etwas wärmer sein wird. Eigentlich bin ich lieber in kaltem Wetter. Ich mag wirklich den Winter in Europa, so wie auch Drubpön Ngawang. Aber von hier aus kann ich an der Art, wie die Leute auf den Strassen angezogen sind und wie sie sich verhalten, sehen, dass sie scheinbar eine Menge leiden. Für mich ist es je kälter, desto besser. Aber bevor ich jetzt noch mehr über das Wetter in Europa schreibe, das nichts mit vielen von euch zu tun hat, sage ich jetzt lieber tschüss!

Übrigens sind alle die Fotos hier von Eva aus Polen. Bis ich weitere Fotos von anderen Leuten erhalte, kann ich nicht mehr anbieten. Vielleicht werde ich später einige mehr Fotos auf meinem Web mit Euch teilen, wenn ich wieder Zeit habe.